Zugegeben, in Zeiten wie diesen werden die meisten sich das Game einfach von den Blizzard Servern auf den Computer “downloaden” und nur wenige in ein Regal nach dem Produkt greifen. Ausgenommen wie immer die Sammler, die jeder Sonderedition folgen müssen, wie die Lemminge dem Abgrund. Diablo 3 ist vermutlich das vorerst letzte große “Hack’n Slay” Spiel auf das die Community eine gefühlte Ewigkeit gewartet hat. Demzufolge sind die Ansprüche hoch. Am 15.05.2012 ist der Start der Server und die Software kann installiert werden. Voraussetzung ist auch hier ein sogenannter “Battle-Net-Account”. Ein letzter Versuch mehr Abonnenten für das Game World of Warcraft (WoW) zu gewinnen: Diablo 3 gibt es für 1 Jahr zahlender Mitgliedschaft bei WoW gratis. Das Spielprinzip ist einfach: Alles was sich auf einen zu bewegt wird umgehend von seiner Inkarnation befreit und was herum liegt wird eingesammelt. Klingt wenig spektakulär, verfügt aber bewiesenermaßen über einen sehr hohen Suchtfaktor. In wie weit sich Diablo 3 von seinen mittlerweile recht zahlreichen “Clones” erfolgreich absetzen kann, ist ungewiss. Torch Light (die Mehrspielervariante ist in Arbeit) oder Titan Quest Immortal Throne verfügen über ähnliche Spielmechaniken. Es bleibt abzuwarten, ob der “Molyneux-Effekt” einsetzt oder das Spiel seinen Platz auf längere Zeit findet.
sind, wenn sie aus dem historischen Kontext entfernt werden, provozierend. So mancher, der auf diese kleine Erinnerungstafel schaut, wird sich unwillkürlich fragen, ist das heutzutage noch “political correct”?! Damit sind wir an einem Kernpunkt unserer Gesellschaft angelangt, der diese und ähnliche gelagerte Diskussionen oder Debatten einfach an den jeweils extremen, politischen Rand drängt und damit i.d.R. eine Weiterführung der öffentlichen Diskussion erschwert oder sogar verhindert. Die Folgen einer transparenten, offenen Diskussion sind bekannt, genauso wie die Folgen, wenn Meinungen und Überzeugungen auf Dauer nicht ihre Sender und Empfänger finden. Diametral gelagerte Themen und Überzeugungen werden nur in der offenen Diskussion oder Debatte relativiert. Radikalisierung findet meist im Verborgenen statt. Man sollte meinen, dass dies auch den meinungsbildenden Medien bekannt ist. Leider muss man der tagesaktuellen Presse immer wieder falsche Tatsachenbehauptungen oder schlicht Unsinn unterstellen bzw. konstatieren, dass entweder Politiker falsch zitiert wurden oder schlicht überhaupt keine Ahnung von dem haben, was sie gerade reden. Adenauer unterstellt man dieses schöne Zitat: “Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern”. Man möchte meinen, dies ist der Leitsatz für eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Politikern. Nicht jeder Politiker “guttenbergisiert” und/oder “wulft” – aber die Zeit der mehrheitlich kompetenten Politiker ist anscheinend vorbei. Als normaler Bürger ist man schwer schockiert, wenn mit den eigenen Steuern radikale Parteien finanziert werden und anschließend, wenn sich die Gewalt entlädt (staatlich gefördert, wohlgemerkt), der Staat auch noch gemeinsame Verantwortung für die Taten herbei beschwört. Interessant, der geneigte Leser mag sich fragen, ob das staatstragende Ignoranz auf allerhöchstem Niveau ist?! Eine öffentliche und freie Diskussion zu führen, wird in diesen Tagen immer schwerer, sobald bestimmte Themen tangiert werden. Die Aktionen der PRO NRW Partei und der Salafisten weisen den möglichen Weg. Toleranz gegenüber radikalen Gruppen zum Nachteil unserer freiheitlichen, demokratischen Grundordnung ist ein mittlerweile anlaufender Prozess, der eines Tages nur schwerlich umkehrbar ist. Verbriefte Freiheitsrechte werden ohne die korrelierenden Pflichten ausgelebt und der Staat sieht zu, stigmatisiert, bagatellisiert und beschwichtigt. Die Frage lautet nun: Reicht das für die Zukunft? Wohl kaum.
Die nun nicht mehr ganz taufrische Drohne vom Hersteller Parrot, lädt ein zu einem Rundflug über den Dächern. Wie mein Freund schon sagte “don’t try that @ home”, waren für diesen Flug einige Modifikationen erforderlich. U.a. ein zusätzlicher Empfänger, eine 2.4 GHZ Funkfernsteuerung und zu guter letzt auch einige Tuningteile für die Drohne selbst. Eine Karbonplatte für den Unterboden, wartungsfreie Kugellager für die Hauptrotoren. Für die Videoaufnahmen kamen die onboard Kameras nicht infrage sondern eine Guncam. Der geneigte Leser mag sich fragen, warum ausgerechnet eine externe Steuerung sein muss, wenn man das Ganze auch prima mit Appleapp oder Android steuern kann. Die Antwort: Im WLAN Dschungel der Stadt ist schlicht die mangelnde Reichweite und die fehlende, bzw. nicht ausreichende Pitchkontrolle der Grund, warum man sein Spielzeug nicht gleich dem Nachbarn schenkt. Auf Sicht zu fliegen macht Spaß aber noch mehr, die Auswertung der HD Videodaten später vorzunehmen. Da es keine Datenbrille gibt, muss die Flugkontrolle eben von “ground zero” selber gewährleistet werden. Kein wirklicher Verlust. Zu Lernen wie die Drohne fliegt, ist schnell erledigt. Der Umgang mit Seitenwind und das “Stillhalten” in der Luft ist aufgrund des geringen Eigengewichts schon eine echte Herausforderung. Insbesondere der “Seitenflug” ist aufgrund der nur sehr mässigen Motorleistung bei Seitenwinden “tricky”. Hier muss man Seitenflug und Steigflug kombinieren, um sogenannten “Fahrt über Grund” zu machen und nicht abgetrieben zu werden. Die Drohne zu fliegen macht Spaß, auf der freien Fläche und nicht in der Nähe von Siedlungen auch mit WLAN durchaus ok, will man die Grenzen austesten und sehen “was noch geht”, sind Modellbaukenntnisse und mehr sehr hilfreich. Wer sich diese Tage überlegt die Version 2.0 zu holen, sollte die 1.0 gebraucht kaufen , um festzustellen,ob es einem “liegt”. Für Helipiloten ist das natürlich nix, aber für Gelegenheitsflieger und Interessierte zumindestens eine Chance auch mit wenig Vorkenntnissen Spaß zu haben. “Runaways” finden Ladegeräte und Akkus bei Hobbyking.